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Aktuell – nehmen Sie Anteil an unserem Leben
und an den Ereignissen in Kloster Strahlfeld.

Pfarrei Strahlfeld und Kloster – gemeinsam unterwegs

Der zweite Fastensonntag stand ganz im Zeichen des „als Kirche gemeinsam auf dem Weg sein“. Über den zweiten Kleinkindergottesdienst berichtet Sr. Emma Chinyama:

Kleinkindergottesdienst im Haus der Begegnung

Seit Januar 2024 findet einmal monatlich im Haus der Begegnung im Kloster Strahlfeld ein Kleinkindergottesdienst statt. Die Gemeindereferentin Michaela Probst zusammen mit Sr. Emma Chinyama OP und Vanessa Belda-Höcherl leiten den Kindergottesdienst für ca. 16 Kinder.

Die Kinder kommen von Strahlfeld, Pösing, Stamsried und Umgebung. Sie sind im Alter von zwei Jahren bis zur zweiten Klasse. Die Idee ist, etwas Neues zu beginnen. Die Kinder sind die Kirche von morgen. Deshalb sollten sie in den Glauben eingewiesen werden. Das Interesse am Glauben wird eher geweckt, wenn die Kinder noch jung sind.

Im Gottesdienst wird gesungen, eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen und mit unserem Leben verglichen und gebetet. Am Ende des Gottesdienstes erhält jedes Kind einen Sticker, der auf das Holzherz geklebt wird, dass jedes Kind im ersten Gottesdienst für den jeweiligen Termin erhalten hat

Die Eltern, die die Kinder begleiten, freuen sich über die Gottesdienste. Wir hoffen, dass in Zukunft noch mehr Kinder mitmachen werden. Die Pfarrei dankt den Schwestern des Klosters, die den Kleinen im Haus der Begegnung die Tür geöffnet haben.

 

 


 

Fastenessen

Parallel zum Gottesdienst für die Kinder fand in der Klosterkapelle eine festliche Eucharistiefeier gemeinsam mit der Pfarrgemeinde statt. Zur musikalischen Gestaltung trug der Strahlfelder Chor unter Leitung von Anna Maria Knoll und eine Gruppe der afrikanischen Schwestern bei.

Nach dem Gottesdienst waren alle zum Fastenessen im Strahlfelder Sportheim eingeladen. Die ca. 100 Gäste ließen sich die köstliche Suppe aus der Klosterküche gut schmecken. Die Schwestern aus Kenia, Sambia und Simbabwe trugen auch im Rahmen des gemütlichen Zusammenseins durch Trommeln, Gesang und Tanz zur Unterhaltung bei.

 

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Faschingsfeier im Kloster

Auch in diesem Jahr fand sich am Faschingssonntag im Klostersaal eine fröhliche und bunter Schwesternschar zusammen um miteinander für ein paar Stunden den Alltag, die Krankheit, die Altersbeschwerden und die großen Nöte der Zeit zu vergessen.

Es war überraschend, wie viele Schwestern einen Programmpunkt vorbereitet hatten und so verging die Zeit mit der Vorführung von Büttenreden, Sketchen, Tanzen und anderen musikalischen Darbietungen wie im Fluge.

Zwischendurch gab es leckere Faschingskrapfen und diverse Getränke, so dass auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.

 



Einstimmung


 
   

Besuch der Könige im Kloster

In diesem Jahr hatten die drei Könige und der Sternträger einen weiteren Weg, um den Schwestern des Klosters einen Besuch abzustatten. Sie kamen aus der Nachbarpfarrei Stamsried, da die Pfarrei in Strahlfeld in diesem Jahr keine eigene königliche Gesandtschaft hatte.

Aber die Stamsrieder Hoheiten machten ihre Sache gut, sangen, sprachen ihren Text und brachten den Segen.

Überrascht waren sie, dass die Schwestern ihren Besuch „entlohnten“ und für ihr Projekt spendeten.

Ganz herzlich dankten die Schwestern der Kranken- und Pflegeabteilung den Königen für ihr Kommen.

 



 
 

Geistliche Chormusik

Das Vokalensemble Hubert Velten (ehemalige Regensburger Domspatzen) ließ es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr den Schwestern des Klosters Strahlfeld und vielen auswärtigen Gästen ein musikalisches Geschenk zu machen.

Am 30. Dezember 2023 gab es am späten Nachmittag in der Klosterkapelle "Geistliche Chormusik zur Weihnachtszeit".

Es war ein wunderbares Konzert, das die Herzen aller Anwesenden erfreute. Der abschließende Applaus sprach für sich.

 



 

 

 

Weihnachtsfeier 2023

Damit auch die Schwestern von der Kranken- und Pflegeabteilung teilnehmen konnten, fand die Weihnachtsfeier für die Gemeinschaft schon am Nachmittag des 24.12.2023 statt. Neben der Nikolausfeier ist dies die meist besuchte Gemeinschaftsfeier im Kloster.

Auch in diesem Jahr war der Saal wieder wunderschön dekoriert und erfreute  die Herzen aller Schwestern.

Nach einem besinnlichen Teil der nachmittäglichen Feier mit weihnachtlichen Texten und Liedern folgte die gemütliche Zeit bei Getränken und köstlichen Plätzchen aus der Klosterbäckerei. Als Abschluss verteilten die jungen Schwestern Geschenktüten für jede einzelne Schwester.

Wie auch in den Jahren zuvor, nahm Prälat Dr. Christoph Kühn an der Weihnachtsfeier teil. Seit seiner Tätigkeit von 1997 bis 2001 in Simbabwe und Sambia ist er den Missionsdominikanerinnen eng verbunden. Die festlichen Weihnachtsgottesdienste mit ihm waren wieder ein Geschenk und die guten Predigten Nahrung für Geist und Seele. Es tut gut, in einer schwierigen Zeit diese Momente der Besinnung und des Friedens genießen zu dürfen.

 



Vesper in der Kapelle


 
 

Nikolausfeier

Da an einem Sonntag alle Zeit haben, wurde das Fest des sympathischen Heiligen bereits am 1. Adventssonntag gefeiert.

In alter Tradition traf sich die ganze Gemeinschaft – einschließlich aller Rollstuhlfahrerinnen von der Kranken- und Pflegeabteilung – im liebevoll dekorierten Klostersaal.

Eine neue Fassung der Nikolauslegende wurde vorgelesen, unterbrochen von Nikolausliedern und einem Liedvortrag der jungen Schwestern aus Kenia und Sambia. Sie sangen in ihrem besten Deutsch „Leise rieselt der Schnee“.

Mit Glühwein, Tee oder Kaffee und schmackhaftem Früchtebrot folgte das gemütliche Beisammensein. Den Abschluss bildete wie jedes Jahr das Austeilen der Gebetszettel für das kommende Jahr. Jede Schwester betet für eine Mitschwester – auch das ist eine alte und sehr geschätzte Tradition in der Gemeinschaft.

 

 


 
 

Strahlfelder Weihnacht

Am Vorabend des 1. Advent hatten die Katholische Landjugend und der Förderverein von Strahlfeld zur „Strahlfelder Weihnacht“ im Innenhof des Klosters eingeladen. Eine sehr schöne Einstimmung in die Adventszeit.

Da es zwei Tage geschneit hatte, waren der Innenhof und die Gebäude mit einer dicken Schneedecke verziert, was eine besondere Atmosphäre schuf.

An verschiedenen Ständen gab es zahlreiche Leckereien und zum Aufwärmen Glühwein und andere Getränke. Auch der Klosterladen bot in einem Stand ein reichhaltiges Sortiment an kleinen und größeren Geschenken an.

 

 


 
 

Gelübdeerneuerung

Während des Sonntagsgottesdienstes am 19. November 2023 erneuerten die Schwestern Consolata N. Nzioka (Kenia), Esther Mwansa (Sambia) und  Lucy Kamau (Kenia) in die Hände der Generalpriorin Margaret Musonda ihr Ordensgelübde für ein weiteres Jahr.

Nach der Professerneuerung sangen die drei jungen Frauen ein "Lied der Hingabe an Gott" und tanzten dazu mit eindrucksvollen Gebärden.

Vor dem festlichen Mittagessen wurde im Speisesaal gratuliert. Das geschieht stets in fröhlicher und durchaus auch lautstarker Atmosphäre. Eine kleine Party mit der Schwesterngemeinschaft rundete am Abend den feierlichen Tag der drei jungen Schwestern ab.

 

 


 
   

Neue Regionalleitung in Strahlfeld

Vom 11. bis 14. November 2023 fand im Kloster Strahlfeld das 7. Regionalkapitel der Deutschen Region statt. Es stand unter dem Motto „Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen.“ (Hosea 19,12 b.c.)

18 Kapitularinnen nahmen teil, davon sechs von Amts wegen (ex officio) und 12 von der Gemeinschaft gewählte Schwestern. Neben Berichten, der Bearbeitung von Sachthemen, Anträgen, Anordnungen und Empfehlungen stand auch die Neuwahl der Regionalleitung an.

Als neue Regionalpriorin für die kommenden vier Jahre wurde Sr. Maureen Miselo gewählt, die gebürtig aus Sambia stammt. Sie "schreibt Geschichte", da sie die erste aus einem afrikanischen Land stammende Regionalpriorin in der deutschen Region ist. Als Regionalrätinnen wurde die Schwestern Flavia Büglmeier, Alexia Dendere, Jubilata Marder und Geraldine Busse gewählt.

Moderiert wurde das Kapitel von Sr. Ruth Pucher MC (Missionarin Christi), die jeden Tag mit einer Bibelarbeit begann. Das wurde von allen Teilnehmerinnen als sehr hilfreich und passend empfunden. Mit einer Reflexion über den Verlauf des Kapitels und einem abschließenden meditativen Tanz endete das Regionalkapitel.

 

 

 



Von links: Sr. Flavia Büglmeier (Rätin), Sr. Alexia Dendere (Rätin), Sr. Maureen Miselo (Regionalpriorin),
Sr. Geraldine Busse (Rätin) und Sr. Jubilata Marder (Rätin).


 
 

Kegeln für einen guten Zweck

Ende Oktober fand der Kegel-Wettbewerb der Stadt Roding statt. Es traten 39 unterschiedliche Gruppen mit insgesamt 154 Teilnehmer*innen an, davon fünf Gruppen aus verschiedenen Bereichen des Klosters Strahlfeld.

Es beteiligte sich auch  eine Gruppe von Schwestern, die vor dem Wettbewerb lediglich einmal ein Probe-Kegeln als Vorbereitung hatte. Sowohl das Üben als auch der eigentliche Wettbewerb machte allen Beteiligten sehr viel Spaß. Eine Gruppe des Klosters erzielte in der Damenwertung den 3. Platz. Ein schöner Erfolg. Jede der Gruppen musste eine Startgebühr von 25 Euro zahlen.

Da die Veranstaltung eine Spendenaktion war, sollte die Gesamtsumme einem guten Zweck zugeführt werden. Das war in diesem Jahr ein Projekt der Missionsdominikanerinnen in Sambia: das Kinderdorf St. Anthony’s in Ndola. Stellvertretend für das Kinderdorf wurde den Schwestern Flavia Büglmeier und Maureen Miselo am Tag der Preisverleihung die erfreuliche Summe von 1.000 Euro überreicht. Die Bürgermeisterin von Roding, die bei der Preisvergabe und Spendenübermittlung ebenfalls anwesend war, freute sich mit den Schwestern.
 

 


1.000 Euro für Sambia. Foto: Jakob Moro

 
 

Erntedank

Am 8. Oktober 2023 fand in der Strahlfelder Klosterkapelle ein feierlicher, aber musikalisch fröhlicher Dank-Gottesdienst statt.

Da die Pfarrei Strahlfeld und die Klostergemeinschaft gemeinsam feierten, gestaltete neben den afrikanischen Schwestern auch die Organistin der Pfarrei mit dem Strahlfelder Chor die Eucharistiefeier.

Die Kapelle war für diesen Anlass mit vielen Gaben der Schöpfung dekoriert.

 
 

 

 

Konventsausflug

Nahezu dreißig Schwestern des Klosters Strahlfeld machten sich am 7. September 2023 auf den Weg in den Bayerischen Wald. Ziel war die Glasbläserei Weinfurtner im Glasdorf Arnbruck. Ein immer wieder lohnendes Ausflugsziel, in dem es wunderschöne Glaskunst zu sehen gibt.

Fast schon Tradition bei diesem Besuch ist ein kleines Konzert der afrikanischen Schwestern im dortigen Cafe. Das wird von den gerade anwesenden Gästen gerne angenommen. Kaffee, Kuchen oder auch ein erfrischendes Eis krönen den Nachmittag der Schwestern.

Gerne wird in der Glashütte der Herstellung von kleinen Kunststücken zugeschaut. Der Glasbläser holt sich dazu stets jemanden aus den Zuschauern dazu. In diesem Jahr war es eine Schwester aus Sambia, die ihm bei der Arbeit assistieren durfte.

Zufriedene Schwestern kehrten am späten Nachmittag mit dem Bus der Stadt Roding nach Strahlfeld zurück.

 

Beim Glas bearbeiten
 

 

 

Tag der Begegnung

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, als im Kloster am Sonntag, dem 3. September 2023 der Tag der Begegnung stattfand. Dieser Tag war ein besonderer, da das Haus der Begegnung auf 20 Jahre Bestehen zurückschauen konnte.

Mit einem feierlichen Gottesdienst im Freien, musikalisch gestaltet von Anna Maria Knoll und einer großen Gruppe afrikanischer Schwestern, nahm der Festtag seinen Anfang. Zur Freude der Schwesterngemeinschaft waren viele Gäste aus Strahlfeld und Umgebung gekommen, um am Gottesdienst teilzunehmen. Das begeisterte Tanzen, Singen und Trommeln der Schwestern aus Kenia, Sambia und Simbabwe vermittelt stets ein Stück Weltkirche.

Die Klosterküche hatte wieder in bewährter Weise ein bayerisches Mittagessen zubereitet, für das jedoch „Schlange gestanden“ werden musste. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet lockte zahlreiche Gäste an und zur großen Freude gab es auch frisch gebackene Striezel und Kücherl. Eine fröhliche und gemütliche Atmosphäre herrschte im Innenhof des Klosters, in dem sich Jung und Alt zusammen fanden.

Die Seniorentagesstätte St. Dominikus hatte ihre Türen geöffnet und lud zu einer Führung und Infogesprächen ein. Das Angebot wurde von zahlreichen Interessenten angenommen, die sich in den schön eingerichteten Räumlichkeiten der Tagesstätte umsehen und informieren konnten.

Auch der Klosterladen hatte seine Türen geöffnet und zeigte den Besuchern ein breites Angebot an Geschenkartikeln, Kerzen, Karten und Spezialitäten aus fairem Handel. An einem „Klosterstand“ gab es selbst gemachte Marmeladen und Teemischungen aus eigener Herstellung, so wie aus Ton gefertigte Anhänger zum Tag der Begegnung.

Am Ende des Tages, der in der Tat ein Tag der Begegnung war, blickten alle Beteiligten zufrieden auf ein gelungenes Fest zurück.

 

 

 

 

Sr. Anna Maria

 

Professfeier in Strahlfeld

Nachdem sich die Gemeinschaft der Dominikanerinnen von Lage aufgrund der geringen Schwesternzahl für eine Auflösung entschieden hatte, war es den Schwestern freigestellt, sich einer anderen Gemeinschaft anzuschließen.

Sr. Anna Maria Wachendorf (70) erkundigte sich, ob es möglich sei, für einen bestimmten Zeitraum im Kloster St. Dominikus in Strahlfeld als sogenannte „Gastschwester“ mit leben zu können. Sie erhoffte sich dadurch mehr Klarheit über die Gestaltung ihrer weiteren Zukunft. Die Bitte wurde ihr gerne gewährt.

Nach einer gewissen Zeit spürte sie, dass sie in dieser Gemeinschaft ihr weiteres Klosterleben verbringen möchte. Sie  begann die für einen vollständigen Wechsel von einer Ordensgemeinschaft in eine andere vorgeschriebene Probezeit von drei Jahren bei den Strahlfelder Schwestern. In dieser Zeit war sie bereits als Kantorin verantwortlich für die Gestaltung der Liturgie (Stundengebet und Gottesdienste). Schon jetzt war sie eine große Bereicherung für die Gemeinschaft.

Als dann die kirchenrechtlichen Regularien und Formalitäten erfüllt waren, stand der Profess (Ablegung der Ordensgelübde) auf die Regel und Konstitutionen der Missionsdominikanerinnen vom Hl. Herzen Jesu nichts mehr im Weg.

Diese Feier fand am Fest Mariä Himmelfahrt, dem 15. August 2023, statt. Zwei dominikanische Mitbrüder und ein Benediktiner – Sr. Anna Marias Bruder – zelebrierten den Festgottesdienst. Den Beginn der Eucharistiefeier gestalteten die afrikanischen Schwestern durch einen „klangvollen“ Einzug in die Kapelle. Es wurde getanzt, gesungen und getrommelt.

Im Rahmen der Hl. Messe legte Sr. Anna Maria ihre Profess in die Hände von Regionalpriorin Sr. Flavia Büglmeier ab, die Sr. Margaret Musonda, die Generalpriorin der Kongregation, vertrat. Diese konnte leider nicht teilnehmen, da es seit einiger Zeit in England sehr schwierig ist, ein Visum zu erhalten.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde bei strahlendem Sonnenschein im Freien gratuliert. Das wurde auch von den afrikanischen Schwestern mit ihrem fröhlichen und ansteckendem Singen, Trommeln und Tanzen begleitet.

Beim köstlichen Mittagessen und dem nachmittäglichen Kaffeetrinken ging der Tag in froher und festlicher Stimmung zu Ende.

 

 

 

 

 


Fest des Hl. Dominikus

Am 8. August feierten die Schwestern des Klosters Strahlfeld das Fest des Hl. Dominikus mit einem musikalisch schön gestalteten Gottesdienst. Zelebrant war Pater Renju aus dem Redemptoristenkloster in Cham. Es gelang ihm in seiner Predigt, anhand einiger Zitate von Dominikus, den Heiligen des Tages in einer neuen Weise vorzustellen.
 
Dieser Tag wurde auch zum Anlass genommen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters etwas mehr mit dem Hl. Dominikus vertraut zu machen. Dies geschah im Rahmen einer Andacht, zu der sich alle um 18 Uhr in der Klosterkapelle versammelten. Einige Mitarbeiterinnen trugen einen Text über Dominikus vor, andere formulierten Fürbitten. Ein Marienlied, gesungen von den afrikanischen Schwestern, beendete den religiösen Beginn des Festes.

 

 


Bayerischer Abend

Fand in den vergangenen Jahren der Bayerische Abend immer im Innenhof des Klosters statt, musste er in diesem Jahr witterungsbedingt ins Haus verlegt werden. Das tat der guten und fröhlichen Stimmung aber keinen Abbruch. Die Landjugend von Strahlfeld übernahm in bewährter Weise den Getränkeservice und das Bayerische Buffet – liebevoll zubereitet vom Küchenteam - lud mit seinem reichhaltigen  Angebot von Köstlichkeiten zum zünftigen Schmaus ein.
Im Verlauf des Abends fand die Ehrung von Mitarbeiter:innen statt, die seit fünf, fünfzehn, zwanzig und dreißige Jahren im Kloster tätig sind und neue Mitarbeiter und Schwestern stellten sich kurz persönlich vor.

Ein Überraschungsgast war angekündigt worden und alle waren gespannt, wer das denn sein könnte. Die Begeisterung war groß, als der bekannte humoristische Oberpfälzer Autor und Kabarettist Toni Lauerer erschien. Sein Können liegt darin, das Alltägliche mit seinem besonderen Witz zu würzen; das hat ihn zu einem der erfolgreichsten bayerischen Kabarettisten gemacht. Auch an diesem Abend verstand er es großartig, die Lachmuskeln seines Publikums zu strapazieren und es zu langem Applaus zu bringen. Die Überraschung des Abends war gelungen und steigerte die fröhliche Stimmung noch um einiges. Im gemütlichen Miteinander fand der Abend zu späterer Stunde seinen Ausklang.

 

 

 


Afrika zum Anfassen

Die Pfarrgemeinde Herz Jesu in Ingolstadt feierte am 25. Juni 2023 ihr Pfarrfest bei strahlendem Sonnenschein. Da die Pfarrei eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in Burundi hat, holte sie sich das afrikanische Flair durch acht Schwestern der Missionsdominikanerinnen vom Hl. Herzen Jesu. Diese Schwestern kommen zwar nicht aus Burundi sondern ursprünglich aus Kenia, Sambia und Simbabwe, vertraten ihren Kontinent aber auf sehr lebendige und mitreißende Art. Sie leben zurzeit alle im Kloster St. Dominikus in Strahlfeld.

Den festlichen Gottesdienst gestalteten die Schwestern durch einen feierlichen Einzug mit Tanz, Trommeln und Gesang. Auch die Gabenbereitung erfolgte tanzend und singend.

Nach dem Mittagessen gaben die Dominikanerinnen im Freien ein kleines Konzert und begeisterten durch ein vielseitiges und rhythmisch ansteckendes Lieder-Repertoire. Kinder hatten die Möglichkeit, sich im Trommeln zu versuchen und nutzten diese Gelegenheit gut aus. Die Schwestern mischten sich ungezwungen unter die anderen Gäste und so konnte bei gemütlichen Gesprächsrunden, fröhlichem Austausch und gemeinsamen Tanzen hautnahe Begegnung stattfinden.

 

Gabenbereitung – Video
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Ein Kirtabaum im Klostergarten

Ein schönes Zusammentreffen von Jung und Alt gab es beim Aufstellen eines Kirtabaumes im Klostergarten. Die Strahlfelder Pfarrei feiert am 04. Juni 2023, dem Dreifaltigkeitssonntag, ihr Kirchweihfest. Ein guter Anlass für eine Begegnung zwischen den Kindern des Kinderhauses in Neubäu, den Tagesgästen der Seniorentagesstätte des Klosters und den Schwestern, fand die Leiterin der Tagesstätte. Eifrig waren die Kinder mit dem Schmücken des Baumes beschäftigt und so flatterten bald bunte Bänder, ausgeschnittene Herzen und Brezen am sechs Meter hohen Baum.

Eine Beweisprobe ihrer Kräfte stellte für manche Kinder der Versuch dar, den Kirtabaum mit Holzscheiten zu befestigen. Mit der Hilfe von starken Männerhänden gelang dies dann auch ganz gut. Mit Begeisterung trugen die Kinder ein Lied vor, tanzten im Reigen durch den Garten und erfreuten damit die Herzen der älteren Generation.

Als Stärkung für alle Mühen und Strapazen erhielten die Kinder eine schmackhafte und frisch zubereitete Wurstsemmel. Auch die Kinder hatten für die Tagesgäste und Schwestern etwas mitgebracht: Kücherl und Striezel – eine regionale Köstlichkeit!

Die erste Bürgermeisterin von Roding, Alexandra Riedl, war der Einladung gefolgt und hatte ihre Freude an den Darbietungen und dem Zusammensein.
Das wunderbare Wetter und die schöne Umgebung verliehen der gelungenen Begegnung zwischen Jung und Alt eine besonders fröhliche und harmonische Atmosphäre.

Am Nachmittag fand für die Frauen und Männer der Tagesstätte und den Schwestern als Abschluss des Tages ein gemütliches Kaffeetrinken im Garten statt. Ein Tag, der allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird.

 

Baum aufstellen

Kinder helfen beim Befestigen




Jubiläum am Pfingsttag

Mit einem feierlichen Einzug der afrikanischen Schwestern aus Kenia, Sambia und Simbabwe, die sich tanzend, singend und trommelnd durch den Mittelgang der Kapelle bis zum Altarraum bewegten, begann der Festgottesdienst. Zelebrant war Prälat Dr. Christoph Kühn aus Eichstätt, der seit vielen Jahre mit den Missionsdominikanerinnen durch seine Tätigkeit in Sambia und Simbabwe gut bekannt ist. Das Pfingstfest, der Geburtstag der Kirche, bot einen würdigen Rahmen für das Jubiläum von 15 Schwestern.

Acht Schwestern feierten ihr Eisernes Professjubiläum, sie blicken auf 65 Jahre Dienst an Gott und den Menschen zurück. Sechs Schwestern können auf 60 Professjahre zurückblicken, sie feierten ihr Diamantenes Jubiläum und eine Schwester, sie stammt aus Sambia und lebt seit sieben Jahren in Deutschland, feierte ihr Silberjubiläum, das sind 25 Professjahre. Ein durchaus würdiger Anlass für eine schön gestaltete Feier.

Nach dem Gottesdienst wurde im Innenhof gesungen und getrommelt und der Freude lautstark Ausdruck gegeben. Aufgrund des herrlichen Wetters konnte im Freien gratuliert und fotografiert werden. Das Küchenteam des Klosters hatte mit einem festlichen Mittagessen und einem köstlichen Kuchenbuffet bestens für das leibliche Wohl gesorgt.


Kapelle


 


Jubilarinnen


Festgemeinschaft



24. Rodinger Messe

Das Kloster St. Dominikus mit den fünf Säulen Mission, Fußreflexzonen,
Haus der Begegnung, Senioren Tagesstätte und Klosterladen nahm vom
18. bis 21. Mai 2023 an der 24. Rodinger Messe teil. Bei der Eröffnung war Staatsminister Hubert Aiwanger und Landrat Franz Löffler anwesend. Beide besuchten auch den Stand des Klosters.

Vier Tage waren Schwestern, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Wechsel am ansprechend gestalteten Stand tätig. Das gute Wetter lockte viele Besucher an, die sich über das Kloster informieren ließen. Darüber hinaus wurden zahlreiche gute und nachhaltige Gespräche geführt. Im Bereich Fußreflexzonen gab es zudem einige Interessierte, die sich behandeln ließen. Der Klosterladen mit seinen vielen schönen Artikeln war ein Blickfang und zog Kunden an, die nach einem sinnvollen oder auch praktischen Geschenk suchten.

An zwei Tagen sang und trommelte eine Gruppe Schwestern aus Kenia, Sambia und Simbabwe und erfreute mit ihren rhythmischen Klängen und ihrer Begeisterung die Zuhörer und Zuhörerinnen. Wie ein Mitarbeiter es abschließend formulierte, kann die Teilnahme an der Rodinger Messe als Erfolg angesehen werden.


   


Foto: © StMWi_Simon Tschannerl

   

   

 


Maiandacht an der Waldkapelle

Zwei engagierte Mitarbeiterinnen hatten als Überraschung für die Schwestern der Kranken- und Pflegestation eine Maiandacht an der kleinen Marienkapelle im nahegelegenen Wald, dem Neubäuer Forst, organisiert.

Sehr gerne wurde dieses verlockende Ausflugsangebot von den Schwestern angenommen. Bei schönem Wetter wurde an der Wallfahrtskapelle Steinhäufl – wie der offizielle Name lautet – gesungen und gebetet.

Die Waldlichtung bietet sich zum Verweilen und Auftanken an und so ist es nicht verwunderlich, dass dies nach der Andacht gern gemacht wurde.

Den Transport hatten die beiden - auch in der Pfarrei Strahlfeld äußerst aktiven Frauen - selbst übernommen. Der ganze Nachmittag ein Beispiel von Frauenpower pur.

   

   

 


Garten im Mai

"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."

Diesen Satz soll Martin Luther angeblich gesagt haben. Ein hoffnungsvoller Satz. Zwar geht morgen die Welt nicht unter, aber es stehen auch im Klosteralltag immer wieder Veränderungen an.

Somit ist es ein schönes Zeichen der Hoffnung, dass Sr. Raymunda Sturm, die in der Strahlfelder Gemeinschaft lebt, im großen  Obstgarten des Klosters ein Apfelbäumchen pflanzte.

   

   

   


Weltgebetstag 2023

„Glaube bewegt“ – unter diesem Motto stand der Weltgebetstag 2023, der von Frauen aus Taiwan vorbereitet wurde. Sie ermutigten in Texten und Liedern weltweit Frauen aller Konfessionen dazu, daran zu glauben, dass die Welt zum Positiven verändert werden kann – ganz gleich, wie unbedeutend die Beteiligten auch erscheinen mögen. Denn: Glaube bewegt.

Viele Frauen aus Strahlfeld und den umliegenden Pfarreien sowie ein Großteil der Schwesterngemeinschaft trafen sich zum gemeinsamen Gebet im Klostersaal. Eröffnet wurde der Gottesdienst von acht afrikanischen Schwestern, die singend und tanzend in den Saal einzogen und damit einen Hauch von der weltweiten Aktion dieses Abends einbrachten. Die Frauen der Meditationsgruppe Strahlfeld hatten den Saal liebevoll vorbereitet und gestalteten auch die Durchführung der Gebetsstunde.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen verschiedenster Köstlichkeiten – ebenfalls von den Strahlfelder Frauen vorbereitet – herrschte eine fröhliche Stimmung und es fand ein reger Austausch statt. Allgemeines Fazit: ein bereichernder Abend und wie schön, dass gemeinsames Beten und Feiern wieder möglich ist.

 

 

   

 


Fasching im Kloster

Der Nachmittag des Karnevalsonntags stand ganz im Zeichen des Faschings. Es ist erstaunlich, wie gut besucht diese "Veranstaltung" ist.  Viele Schwestern – auch aus der Kranken- und Pflegeabteilung – hatten sich ebenfalls kostümiert und nahmen mit viel Freude an dem bunten Treiben teil.

Ein gut gemischtes Programm von Tänzen, Sketchen und Liedern wurde geboten, dass eine fröhliche Stimmung erzeugte. Es wurde viel gelacht an diesem Nachmittag, was der Seele ja bekanntlich gut tut. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt: es gab Krapfen und heiße oder kalte Getränke dazu. Eine gelungene Feier – der Aschermittwoch kann nun getrost kommen.

 

 

 

   

 


Vertraut den neuen Wegen

Mit diesem Lied eröffnete die Strahlfelder Gemeinschaft am 22. Januar 23 in der Kapelle die offizielle Aufnahme der fünf neuen Schwestern aus Sambia und Kenia. Regionalpriorin Sr. Flavia begrüßte die Schwestern und hieß sie  in der Deutschen Region herzlich willkommen. Alle fünf beschreiten sie einen neuen Lebensweg und vertrauen dabei auf Gottes Wegbegleitung. Jede der Schwestern erhielt ein Licht überreicht mit den Worten, selbst Licht zu sein in ihrem neuen Lebensbereich.

Im Rahmen einer kleinen Party stellten sich die fünf Schwestern vor, erzählten von ihrer Familie, ihrer Berufungsgeschichte und ihrem späteren Berufswunsch. Srs. Bessie Tembo und Theresa Konsolo, beide aus Sambia, sind schon viele Jahre im Orden und haben sich bereit erklärt, für eine längere Zeit in Strahlfeld zu leben und die Gemeinschaft zu unterstützen.

Die drei jüngeren Schwestern – zwei aus Kenia und eine aus Sambia – haben erst kürzlich ihre ersten Gelübde abgelegt und sind zu einem befristeten Einsatz – der bis zu zwei Jahre sein kann – nach Deutschland gekommen. Auch sie werden die Gemeinschaft tatkräftig unterstützen.

Während der Party wurde den Schwestern als Symbol für ihre schützenden Begleiter ein kleiner Engel überreicht, den sie gleich an ihre Jacken anbrachten. Als Abschluss sangen sie zwei Lieder, was von den Strahlfelder Schwestern stets sehr geschätzt wird.

Im anschließenden gemütlichen Teil wurde viel erzählt, ausgetauscht und auch gelacht.

 

 

 

   

 


Abschied der jungen Schwestern

Die vier jungen Schwestern aus Kenia, Sambia und Simbabwe nahmen am Nachmittag des 7. Januar Abschied von Strahlfeld, das für ein Jahr für sie ein Stück Heimat geworden war.

Das Abschiednehmen vor der Abreise verläuft stets auf fröhlich muntere Weise. Alle Schwestern werden umarmt, Grüße mit auf den Weg gegeben und immer wieder wurde auch der Wunsch von einigen älteren Schwestern geäußert „Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen“.

Das ist in der Vergangenheit bereits zweimal geschehen. Schwestern aus Sambia, die vor Jahren als junge Schwester ein Jahr in Strahlfeld verbrachten, kamen zurück und leben und arbeiten nun in der Strahlfelder Gemeinschaft.

Nachdem alle Koffer verstaut waren, stiegen die Vier auch in den Bus und auf ging es zu zwei Ehrenrunden durch den Innenhof, begleitet von vielen winkenden Schwestern.

 

 

 

   

 


Geistliche Chormusik am Dreikönigsfest

Das Vokalensemble Hubert Velten (ehemalige Regensburger Domspatzen) erfreute am Nachmittag des Dreikönigsfestes die zahlreichen Besucher, die sich in der Klosterkapelle eingefunden hatten, mit einem wunderschönen Konzert.

Es begann mit einer Reihe von bayerischen Liedern aus dem Volksgut, die von Pfarrer Holger Kruschina, dem Leiter des Ensembles, mit der Gitarre begleitet wurden. Es folgten klassische Weihnachtslieder und abschließend einige traditionelle englische Carols.

Die verbindenden Worte zwischen den einzelnen Programmteilen sprach Pfarrer Kruschina. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzertes wurde dann auch mit Zugaben belohnt.

 

 

 

   

 


Nun sehet den Stern, den wir bringen

Die Sternsinger besuchten in diesem Jahr wieder das Kloster Strahlfeld. Die Schwestern freuten sich sehr, dass dieser schöne Brauch wieder möglich war.

Da zwei der Sternsinger schon etwas „älter“ waren und sich im Stimmbruch befanden, mussten die Schwestern, die sich im Gemeinschaftsraum der Krankenabteilung eingefunden hatten, selber für die musikalische Gestaltung sorgen. Das taten sie dann auch.

Ansonsten nahmen die königlichen Gäste ihre Aufgabe aber ernst und schrieben an viele Türen den Segen für das neue Jahr. Für die diesjährige Aktion der Sternsinger  „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien“ – die übrigens die größte Solidaritätsaktion weltweit ist – trugen auch die Schwestern ihr „Scherflein“ bei.

Neben der Kranken- und Pflegestation besuchten die drei Könige und ihr Sternträger auch noch andere Bereiche des Klosters.